Rezension Another Day in Paradise von Laura Newman



Blick in die Seiten


"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?"


Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.
(Quelle: Homepage Laura Newman)


Auf den zweiten Blick


Schon allein die Vorstellung alles zu verlieren und ständig auf der Flucht zu sein ist gruselig. Aber genau DAS ist typisch für eine Zombie Apokalypse. Denk ich mal, denn ich habe noch kein „Zombie-Buch“ gelesen. Aber die Autorin hat mich neugierig gemacht und somit wollte ich "Another Day in Paradis" unbedingt lesen. 

Das Apokalypsen Feeling hat mich direkt am Anfang gepackt. Die Charaktere sind schon eine Weile in Texas unterwegs und erleben die seelenlosen Deadheads. Man lernt sie bei ihrer morgendlichen Routine kennen. Die Jugendlichen sind schon seit einigen Tagen unterwegs. Man ist also mitten im Geschehen. 

Gleich von beginn an habe ich gemerkt, dass die Autorin Talent hat, den Charakteren Leben einzuhauchen. Ich konnte mir alles glasklar vorstellen. Die Charaktere waren erwacht. So ging es mir mit jeder Person im Buch. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebencharaktere wurden detailliert beschrieben. Ich konnte mich in jede Person hineinversetzten. Dies fand ich toll, denn so bekommt man trotz der Ich-Perspektive mehrere Fassetten mit.  Jeder Charakter wurde so beschrieben, dass ich ihn sah. Direkt vor mir. Und somit auch die Deadheads. 

Laura Newman hat einen ganz tollen Schreibstil. Ich liebe ihn. Er ist leicht und intensiv zu gleich. Sie beschreibt die Umgebung so detailreich, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Man fliegt mit Leichtigkeit einfach so durch die Geschichte. Ich hoffe ihr wisst was ich meine. 

Dadurch gelingt es ihr auch, dass eine gewisse Grundspannung von Anfang bis Ende in der Geschichte herrscht. Es gibt natürlich an manchen Stellen auch eine ruhigere Handlung, die trotzdem Spannung aufzeigt. Sie bleibt im ganzen Buch. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dies zeigt mal wieder, dass Laura Newman es schafft mich von anderen Genre-Bereichen zu überzeugen. Die Nachtsonne überzeugte mich davon, dass Dystopien toll sein können und Adip überzeugte mich davon, dass Zombie Apokalypsen sehr spannend und nicht ganz so gruselig und eklig sein müssen wie ich das immer dachte. Eigentlich ist dieses Buch alles andere als ein Klischee Zombie Buch. 
Es gibt Wendungen mit denen ich nie und nimmer gerechnet habe und kleine grusel Momente, bei denen ich einfach weiter lesen MUSSTE! Ein richtiges Laura Buch eben! Nichts ist wie es scheint oder wie man denkt  

Das Ende war Laura mäßig. Ich war erst einmal zufrieden, doch das hielt nur wenige Sekunden. Dann wollte ich gleich weiter lesen...   Gott sei dank wird es bald die Fortsetzung geben. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf! Natürlich verrate ich euch nicht wie die Geschichte aus ging, aber ich kann euch sagen, die Geschichte geht weiter und es gibt bestimmt noch so einige Wendungen, auf die wir nicht gefasst sind. Ich bin schon sehr gespannt.

Adip ist ein großartiges Buch mit einem tollen Plot. Es ist so spannend, dass ich es nicht aus der Hand legen wollte. (Ich könnte diesen Satz immer wieder schreiben!) Man hat bei der Geschichte alles was das Leserherz begehrt und auch  wenn man nicht so auf Zombie Geschichten steht, sollte man dieses Buch trotzdem lesen, denn ich finde es einfach großartig! Und Laura schreibt nicht eine "einfache" Geschichte. Und das liebe ich.



396 Seiten | Self Publishing | Hardcover | ISBN: 3738646094

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Kommentare

  1. Hi Ani,
    ich habe von L. Newman zwei Bücher gelesen. Jonah und Coherent. Jonah fand ich richtigrichtig gut. Mir gefiel alles. Von den Charakteren, über die Handlung, Spannung und überraschende Wendungen. Ich wollte unbedingt mehr lesen. Coherent war dann mein zweites Buch. Leider fand ich die Geschichte nicht so fesselnd. ADIP interessiert mich sehr. Gerade die Idee mit der Zombieapokalypse hört sich sehr spannend an. Vielen Dank für den Buchtip :o)
    Liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Hey Liebe Tanja!
      Ich kann es nur nochmal sagen! ADIP ist toll & wird dir bestimmt gefallen!
      Kannst mir ja dann mal berichten :)
      Vielen Dank für dein schönes Kommentar und ich wünsche dir noch einen lesereichen & sonnigen Tag!
      Liebe Grüße
      Anika

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